2012


Der 1. Mai in Münster –Wichtiger „Renten-Brückenpfeiler“

Mai-Aufruf der IG BAU Münster-Rheine


Münster, 25.04.2012
Erst das Wochenende. Dann Montag frei, Dienstag frei: Der Start der kommenden Woche bietet die ideale Urlaubsbrücke. „Der 1. Mai am Dienstag – der Tag der Arbeit kommt als ‚Urlaubsbrückenpfeiler’ wie gerufen“, sagt Wolfgang Berkes. Für den Bezirksvorsitzenden der IG BAU Münster-Rheine steckt jedoch mehr dahinter: „Es ist für alle Beschäftigten in Münster in erster Linie ein wichtiger ‚Renten-Brückenpfeiler’. Denn an keinem anderen Tag im Jahr ist es für den, der Arbeit hat oder Arbeit sucht, so wichtig, in eigener Sache Flagge zu zeigen. Ganz entscheidend geht es dabei um die Rente – und zwar um eine, die zum Leben reicht. Die Brücke dahin müssen wir politisch schlagen – am 1. Mai.“

Die Rente gehöre zu den heißen Eisen der Sozialpolitik. Sie werde im Jahr vor der Bundestagswahl im Fokus der Maikundgebungen stehen: „Es geht um die Abschaffung der Rente mit 67 und um eine bessere Erwerbsminderungsrente für die, die sich im Job kaputtgeschuftet haben“, so Berkes. Er appelliert an alle Beschäftigten in Münster, am kommenden Dienstag zur DGB-Maikundgebung zu gehen. Das Motto des DGB: „Gute Arbeit für Europa – Gerechte Löhne, Soziale Sicherheit“.

„Gerechte Löhne und soziale Sicherheit sind Voraussetzung dafür, dass die, die heute arbeiten, morgen auch eine Rente bekommen, von der sie leben können“, so Berkes. Der 1. Mai sei somit ein Protesttag gegen Niedriglöhne, gegen prekäre Beschäftigung und gegen Rentenkürzung. „Wer morgen eine Rente bekommen will, von der er leben kann, der muss heute in der Wahlkabine und mit den Füßen abstimmen. Die nächste Wahlkabine zur Bundestagswahl steht im September kommenden Jahres offen. Die nächste Chance, mit den Füßen abzustimmen, gibt es schon am nächsten Dienstag auf dem Mai-Protestpflaster“, sagt Wolfgang Berkes.

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