2012 - „Lehrstellen-Doc“ hat immer ein offenes Ohr für Azubis in Münster

„Lehrstellen-Doc“ hat immer ein offenes Ohr für Azubis in Münster

IG BAU Münster-Rheine: „Dr. Azubi“ bietet 24/7-Sprechstunde


Münster, 21.08.2012
Gegen Frust in der Lehre: Mit dem Hund vom Chef Gassi gehen? – Jugendliche aus Münster, die sich unter „Ausbildung in der heimischen Wirtschaft“ etwas anderes vorgestellt haben, können ihrem Ärger Luft machen und Hilfe bekommen: „Dr. Azubi“ bietet eine Rund-um-die-Uhr-Sprechstunde im Internet. Mit wenigen Klicks gibt es auf der Plattform www.dr-azubi.de wichtige Tipps rund um die Lehre und sogar eine individuelle Online-Beratung. Darauf hat die IG BAU Münster-Rheine hingewiesen.

Schon zum Ausbildungsstart hat „Dr. Azubi“ für Jugendliche Antworten auf die drängendsten Fragen parat: Worauf ist beim Abschluss des Ausbildungsvertrages zu achten? Was bedeutet die Probezeit? Was ist mit verkürzter Ausbildung, Überstunden, Urlaub, Nebenjobs, Mobbing,...? – Das Beratungsportal der DGB-Jugend bietet das „kleine Azubi-Einmaleins“.

Der „Lehrstellen-Doc“ soll Orientierung bieten und Mutmacher sein, so die IG BAU Münster-Rheine. „Ob der raue Ton des Ausbilders oder Chef-Schikanen. Ob dauerhaft monotone 08/15-Aufgaben, bei denen es nichts zu lernen gibt, Azubis aber als billige Arbeitskräfte ausgenutzt werden, oder eine schlechte Betreuung durch den Ausbilder – es gibt vieles, was Jugendlichen die Ausbildung vermiesen kann“, sagt Wolfgang Berkes. Deshalb ermuntert der Bezirksvorsitzende der IG BAU Münster-Rheine Jugendliche in Münster, die „Internet-Sprechstunde“ zu nutzen – egal, ob sie in der Gewerkschaft sind oder nicht.

„Wichtig ist auch der Blick in die Lohntüte: Dr. Azubi verrät, was in welchem Ausbildungsberuf verdient wird – vom Bauhauptgewerbe über das Gebäudereiniger-Handwerk bis zum Versicherungsgewerbe“, so Berkes. Dies sei ein „idealer Lehrgeld-Check“. Darüber hinaus verrate Dr. Azubi auch, was nach der abgeschlossenen Lehre auf dem Gehaltskonto lande: „Von der Altenpflegerin über den Gärtner und Maler bis zum Zuckerbäcker gibt das Internetportal einen Überblick über die Verdienstchancen“, sagt IG BAU-Bezirks-Chef Berkes.

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