2014

Münster, 16.12.2014
Wenn der Arbeitsplatz ein „Verfallsdatum“ hat: Es geht um die Menschen, die in Münster einen „Job auf Zeit“ haben – einen befristeten Arbeitsvertrag. Sie bekommen jetzt Know-how und Hilfe von der IG Bauen-Agrar-Umwelt. Die IG BAU Münster-Rheine startet die Aktion „Faire Arbeit – Jetzt: Für unbefristete Arbeit mit Perspektive“. Dabei informiert die Gewerkschaft, unter welchen Bedingungen Arbeitgeber überhaupt einen Job als befristete Beschäftigung anbieten dürfen. Ebenso geht es um die Rechte, die „Jobber auf Zeit“ haben. 

Resturlaub: Countdown auf dem Bau in Münster läuft …

IG BAU rät: Alten Urlaub nicht verschenken

Münster, 10.12.2014
Auf dem Bau in Münster läuft der Countdown für den Resturlaub: Baubeschäftigte, die noch alten Urlaub haben, müssen sich beeilen. „Wer 2012 nicht alle Urlaubstage genommen hat, sollte jetzt einen Antrag zum Resturlaub stellen“, sagt IG BAU-Bezirkschef Wolfgang Berkes. Bauarbeiter, die dies bis zum Jahresende machen, können sich die nicht genutzten freien Tage auszahlen lassen. „Andernfalls verfällt der Urlaub. Dann ist neben der Erholung auch noch das Geld futsch“, so der Vorsitzende der IG BAU Münster-Rheine. Die Urlaubskonten für Bauarbeiter werden bei den Sozialkassen der Bauwirtschaft (SOKA-BAU) geführt. Auf deren Internetseite gibt es auch das Antragsformular: www.soka-bau.de (Pfad: „Arbeitnehmer“, „Urlaubsverfahren“, „Abgeltung/Entschädigung“). 

Ready - steady - go!

Die Junge BAU Westfalen startet mit einem Grundlagenseminar die Planung für das Jahr 2015!

© Foto: IG BAU
Hattingen, 27.11.2014
In der Jugendbildungsstätte in Hattingen kamen am 21. und 22. November 2014 sowohl aktive junge Gewerkschaftler/innen als auch interessierte Neu-Mitglieder zu einem gemeinsamen Seminar zusammen. Dabei war auch der neugewählte Bezirksjugendvorstand Bochum-Dortmund.
Im Mittelpunkt der Veranstaltung stand zum einen die Vermittlung des demokratischen Aufbaus der IG BAU und die Werte und Ziele der Jungen BAU. Zum andern bot das Seminar die Möglichkeit, sich untereinander auszutauschen und zudem mehr über die gewerkschaftlichen Interessen und Vorstellungen der Jungen BAU-Mitglieder zu erfahren. 

Baustellen in Münster bekommen „warme Örtchen“

Zusatzheizung für Bau-Toiletten: Bis April gilt das „18-Grad-Warm-WC“

Münster, 19.11.2014
Es geht nichts über ein „warmes Örtchen“: Bauarbeiter in Münster können sich in diesem Winter zum ersten Mal über beheizte mobile Toiletten auf den Baustellen freuen. 18 Grad Celsius – das ist die jetzt vorgeschriebene „WC-Häuschen-Temperatur“. Geregelt ist dies in den aktuellen Arbeitsstätten-Regeln, so die IG Bauen-Agrar-Umwelt (IG BAU). Das „Warm-WC“ mache Schluss mit dem Frieren auf der Baustellen-Toilette. „Es gehört Überwindung dazu, sich bei Frost auf eine eiskalte Brille zu setzen. Wenn ‚Toi Toi, Dixi & Co.‘ jetzt beheizt werden müssen, hat das Bibbern auf dem Örtchen endlich ein Ende“, sagt Wolfgang Berkes. 

Weltmeister in Sachen Solidarität: IG BAU bedankte sich für 5.755 Jahre Gewerkschaft

Ibbenbüren: IG BAU Münster-Rheine feierte mit 147 Jubilaren

Ibbenbüren, 09.11.2014
Wenn‘s um Solidarität geht, sind sie Weltmeister: Mit zusammen 5.755 Jahren Gewerkschafts-Mitgliedschaft hätten sich die Jubilare der IG BAU Münster-Rheine so manchen Pokal verdient. Am Samstag, 8. November, ehrte die Gewerkschaft im Kurzentrum in Ibbenbüren 147 langjährige Mitglieder. Die Festrede hielt Bodo Matthey, Regionalleiter der IG BAU Westfalen. Er würdigte den Einsatz der Jubilare in den vergangenen Jahren. Nach wie vor sei aber ihre tatkräftige Unterstützung bei den aktuell brennenden Themen wichtig: Rente 67, prekäre Beschäftigung oder Altersarmut. Wie beim Fair Play im Sport solle auch in der Arbeitswelt gelten: „Faire Arbeit jetzt!“.

Gemeinsam mit dem IG BAU-Bezirksvorstand zeichnete der Vorsitzende Wolfgang Berkes die Jubilare aus. Besonders geehrt wurde ein Kollege, der sogar schon seit 65 Jahren Mitglied in der IG BAU ist.
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Löhne in Münster klettern auf den Dächern nach oben

Dachdecker-Betriebe locken Azubis mit „fettem Lehrgeld“

Münster, 27.10.2014
Löhne auf dem Dach klettern nach oben: Ab Oktober bekommen die mehr als 140 Dachdecker in Münster 1,9 Prozent mehr Lohn – ein Plus von rund 54 Euro pro Monat. Zusätzlich erhalten sie in diesem Monat eine Einmalzahlung von 50 Euro. Darauf hat die IG Bauen-Agrar-Umwelt (IG BAU) hingewiesen. Auch die Ausbildung zum Dachdecker wird attraktiver: Im ersten Ausbildungsjahr steigt die Vergütung von 515 auf 600 Euro. Im dritten Jahr gehen Dachdecker-Azubis am Monatsende mit 1.000 Euro nach Hause.
 

Staat will in Münster mit Zuschüssen die „graue Wohnungsnot“ mindern

Altersgerechtes Sanieren: Neue Förderung für Mieter und Eigentümer

Münster, 22.10.2014
„Graue Wohnungsnot“ – Zuschüsse bieten Sanierungschance: Haus- und Wohnungseigentümer in Münster, aber auch Mieter können ab sofort ihre eigenen vier Wände mit staatlicher Unterstützung fit fürs Alter machen. Wie die Industriegewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt (IG BAU) mitteilt, ist im Oktober die Neuauflage des KfW-Programms „Altersgerecht Umbauen“ gestartet. Und das mit deutlich besseren Konditionen: „Der barrierereduzierte Umbau muss nicht mehr zwangsläufig über einen Kredit finanziert werden, wenn das Ersparte nicht reicht. Wer seine Wohnung seniorengerecht saniert, kann jetzt einen Zuschuss von bis zu 4.000 Euro bekommen. Wenn das gesamte Haus oder eine Wohnung vollständig barrierearm umgebaut wird, sind sogar bis zu 5.000 Euro drin“, sagt Wolfgang Berkes.
 

In Münster gesucht: Der beste „Airbag für den Arbeitsplatz“

Deutscher Arbeitsschutzpreis 2015: Betriebe sollen mitmachen

Münster, 21.10.2014
Neue Ideen für mehr Sicherheit im Job gesucht: Betriebe im Münster, die in Sachen Arbeitsschutz neue Wege gehen, sollen sich um den Deutschen Arbeitsschutzpreis 2015 bewerben. Dazu hat die IG Bauen-Agrar-Umwelt aufgerufen. „Gesucht werden Pioniere, die mit innovativen Ideen für mehr Sicherheit und Gesundheit am Arbeitsplatz sorgen“, sagt der Vorsitzende der IG BAU Münster-Rheine, Wolfgang Berkes. Egal, ob Sicherheitsbeauftragter, Betriebsrat oder findiger Tüftler: Wer es schafft, einen „Airbag für gefährliche Arbeitsplätze“ oder ein Konzept fürs gesunde Betriebsklima zu entwickeln, der sollte seinen Hut in den Ring werfen“, so Berkes. 

Rußfilter für Bagger: Saubere Luft auf Baustellen in Münster

Bauarbeiter haben doppelt so hohes Lungenkrebs-Risiko durch Dieselruß

Münster, 06.10.2014

Baustellen in Münster zur „rußfreien Zone“ machen: Egal, ob Bagger, Walze, oder Radlader – die „Dieselrösser vom Bau“ pusten kräftig Dreck heraus. „Das muss sich ändern. Denn Dieselabgase mit ihren Rußpartikeln sind krebserregend“, sagt Wolfgang Berkes von der IG Bauen-Agrar-Umwelt in Münster. Er will einen deutlich besseren Gesundheitsschutz am Arbeitsplatz erreichen. „Bauarbeiter stehen ständig in einer ‚Dieselabgas-Wolke’. Und sie haben keine andere Chance. Sie müssen den Dieselruß, den Baumaschinen aus dem Auspuff pusten, einatmen“, so Berkes. Der Vorsitzende der IG BAU Münster-Rheine fordert deshalb eine generelle, bundesweite Pflicht, alle Baumaschinen mit Dieselpartikelfiltern auszurüsten. Dies müsse für Neufahrzeuge, aber auch für Maschinen, die bereits im Einsatz sind, gelten. An die Bauunternehmen in Münster appelliert die IG BAU, ihre Maschinen jetzt schon freiwillig mit Partikelfiltern nachzurüsten. 

Der Mindestlohn klettert auf den Bau-Gerüsten in Münster nach oben

IG BAU: Gerüstbauer verdienen mindestens 10,25 Euro pro Stunde

Münster, 18.09.2014
Auf den Gerüsten klettern nicht nur die Bauarbeiter nach oben, sondern auch der Lohn: Für die mehr als 50 Gerüstbauer in Münster gilt ab September ein höherer Mindestlohn. „Dann darf keiner, der im Gerüstbau arbeitet, weniger als 10,25 Euro pro Stunde verdienen. Andernfalls macht sich das Unternehmen strafbar“, sagt Wolfgang Berkes. Der Bezirksvorsitzende der IG BAU Münster-Rheine weist darauf hin, dass ein Gerüstbauer, der lediglich den Mindestlohn verdient, damit am Monatsende rund 50 Euro mehr im Portemonnaie hat. Der Tariflohn für einen gelernten Gerüstbauer in Münster liegt bei 14,44 Euro pro Stunde. 

Maler streichen mehr Geld ein

IG BAU Münster-Rheine: 570 Maler und Lackierer in Münster

Münster, 02.09.2014
Maler in Münster streichen mehr Geld ein: Für Maler und Lackierer steigt der Mindestlohn auf 12,50 Euro pro Stunde. Das teilt die IG Bauen-Agrar-Umwelt (IG BAU) Münster-Rheine mit. „Ein Geselle hat damit in diesem Monat erstmals gut 60 Euro mehr in der Lohntüte“, sagt IG BAU-Bezirkschef Wolfgang Berkes. Wer als Geselle IG BAU-Mitglied ist und bei einem Malerbetrieb der Innung arbeitet, hat sogar Anspruch auf den Tariflohn von 15,20 Euro. Insgesamt gibt es in Münster mehr als 570 Beschäftigte im Maler- und Lackierer-Handwerk. 

Handwerk in Münster darf nicht nur auf „Musterschüler“ schielen

Nordrhein-Westfalen: Der Bau sucht noch 840 Auszubildende

Münster, 12.08.2014
Lehrstellen-Endspurt für Jugendliche in Münster: Auf dem Bau in Nordrhein-Westfalen gibt es derzeit noch 840 offene Ausbildungsplätze. Darauf hat die IG Bauen-Agrar-Umwelt (IG BAU) hingewiesen. Vom Maurer, Gerüstbauer und Dachdecker bis zum Straßen- und Kanalbauer: Die Chancen von Jugendlichen, die sich für eine Karriere im Hoch- oder Tiefbau entscheiden, stehen gut“, sagt der Bezirkschef der IG BAU Münster-Rheine, Wolfgang Berkes. Auch in den Gartenbauberufen werde noch Nachwuchs gesucht: Im Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau sind landesweit insgesamt noch 342 freie Ausbildungsplätze bei der Arbeitsagentur gemeldet, so die IG BAU. 

Erwerbsminderung: Neurentnerbekommen ab Juli 40 Euro mehr

6.180 neue Erwerbsminderungsrentner im Regierungsbezirk Münster

Münster, 23.07.2014
„Mini-Trostpflaster“ für alle, die jetzt früher in Rente gehen müssen: Wer gesundheitlich nicht mehr kann und ab diesem Monat aus dem Job ausscheidet, der bekommt eine höhere Erwerbsminderungsrente. Im Schnitt sind dies 40 Euro mehr pro Monat, teilt die IG Bauen-Agrar-Umwelt (IG BAU) mit. Trotzdem sei dies immer noch viel zu gering. „Die Erwerbsminderungsrenten sind seit Jahren ‚im freien Fall‘. Die Abschläge sind brutal. Bislang waren es lediglich rund 670 Euro pro Monat, die ein Erwerbsminderungsrentner im Regierungsbezirk Münster durchschnittlich ausgezahlt bekam. Frauen sogar nur 573 Euro. Das ist beschämend wenig“, sagt der Vorsitzende des IG BAU-Bezirksverbandes Münster-Rheine, Wolfgang Berkes. Der Zuschlag, den Neurentner durch das Rentenpaket der Bundesregierung ab Juli bekommen, sei nichts anderes als „ein Tropfen auf den heißen Stein“. 

:„Wasser-Flatrate“ für die Baustellen in Münster

Das „Sommer-Job-Einmaleins“ – Sonnenschutz und Durstlöschen

Münster, 17.07.2014
Non-Stop-Sonnenschutz für die heißesten Sommer-Jobs: Bauarbeiter und Gärtner in Münster sollen sich bei Arbeiten in praller Sonne schützen. Die IG Bauen-Agrar-Umwelt (IG BAU) Münster-Rheine warnt davor, das UV-Risiko auf die leichte Schulter zu nehmen. „Auch wenn der Sommer in die zweite Halbzeit geht, gehört Sonnenmilch mit hohem Lichtschutzfaktor griffbereit in jede Arbeitshose“, sagt Wolfgang Berkes. 

Autofahrer-Appell: Fuß vom Gas und kein Ferien-Staufrust gegen Straßenbauarbeiter

IG BAU: Auf rund 340 Autobahn-Kilometern in NRW wird gebaut

Münster, 04.07.2014
Für die einen ist es Ferienzeit, für die anderen Hauptarbeitszeit: Viele Straßenbauarbeiten finden im Sommer statt. Die IG Bauen-Agrar-Umwelt (IG BAU) hat deshalb zur erhöhten Aufmerksamkeit auf den Autobahnen in Nordrhein-Westfalen aufgerufen. In den kommenden Wochen drohten dort Verkehrsbehinderungen und Staus. Insgesamt werde in diesem Sommer auf rund 340 Kilometern Autobahn in Nordrhein-Westfalen gebaggert, asphaltiert und die Fahrbahnmarkierungen erneuert. Allein 29 Großbaustellen auf insgesamt 140 Kilometern gibt es zum Ferienbeginn. „Da kann es für Autofahrer schon mal eng werden“, so Wolfgang Berkes. Der Vorsitzende der IG BAU Münster-Rheine appelliert daher an die heimischen Autofahrer, beim Start in den Urlaub nicht zu stark aufs Gaspedal zu drücken. 

Mehr Schotter in der Lohntüte für 2.120 Baubeschäftigte in Münster

Mehr Fahrgeld im Portemonnaie – „Extra-Euro“ auf neuem Renten-Konto

Münster, 17.06.2014
Lohn-Plus auf dem Bau: Die rund 2.120 Baubeschäftigten in Münster bekommen mehr Geld. Mit dem Juni-Lohn gibt es für sie eine Tariferhöhung. Darauf hat die Industriegewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt (IG BAU) hingewiesen. „Jeder Maurer oder Straßenbauer, der einen Vollzeit-Job hat, muss mit der nächsten Abrechnung gut 95 Euro mehr in der Lohntüte haben“, sagt Wolfgang Berkes. 

IG - Bau Nordrhein - Westfalen zur "Bau - Tarifrente" und Job - Perspektive

„Massen-Renten-Kontoeröffnung“: 130.500 Bauarbeiter in NRW können von „Bau-Pionier-Rente“ profitieren

12.06.2014
„Lohn-Renten-Revolution“ auf dem Bau in Nordrhein-Westfalen: Für die landesweit rund 130.500 Bau-Beschäftigten ändert sich enorm etwas – beim Lohn und vor allem bei der Rente. Erstmals gibt es eine eigene „Bau-Tarifrente“. „Jeder Bauarbeiter bekommt künftig sein persönliches ‚Rentenkonto‘“, sagt Regionalleiter IG BAU Westfalen, Bodo Matthey. Erstmals werde ab 2016 damit eine individuelle Branchen-Zusatzrente für den Bau geschaffen. 

Kein Spiel mehr mit der Jobangst – Zitterverträge in Münster stoppen

IG BAU: „Kein Turboputzen“ – „Faire Jobs“ für Gebäudereiniger

Münster, 12.06.2014
Stopp für „Zitterverträge“ gefordert: Die Gebäudereiniger-Gewerkschaft IG BAU hat den Trend zu befristeten Arbeitsverhältnissen in der Reinigungsbranche kritisiert – sie will das „Spiel mit der Job-Angst“ beenden. „Derzeit sind in Münster rund 2.120 Reinigungskräfte sozialversicherungspflichtig beschäftigt. In ganz Nordrhein-Westfalen sind es rund 87.500. Immer mehr von ihnen werden in Kurzzeit-Jobs gedrängt oder sind schon jetzt in befristeten Arbeitsverhältnissen“, sagt der Bezirksvorsitzende der IG BAU Münster-Rheine, Wolfgang Berkes. 

6.690 neue Seniorenwohnungen für „Wohn-Wende“ in Münster

Appell an heimische MdBs: „Graue Wohnungsnot“ vermeiden

Münster, 04.06.2014
Mangelware Seniorenwohnungen: In Münster muss dringend mehr für ältere Menschen gebaut und saniert werden. Darauf hat die IG BAU Münster-Rheine hingewiesen. „Wenn man möglichst vielen Menschen die Chance geben will, in ihren eigenen vier Wänden alt zu werden, dann muss man deutlich mehr Seniorenwohnungen bauen. Lift statt Treppe, breite Türen für Rollator und Rollstuhl, bodengleiche Zugänge zur Dusche und Badewanne ... Das sind die Voraussetzungen für ein Älterwerden in der eigenen Wohnung. Keine oder kaum Barrieren – dafür kann man sorgen“, sagt Wolfgang Berkes. Der Bezirkschef der IG BAU Münster-Rheine appelliert an die heimischen Bundestagsabgeordneten, sich „endlich in Berlin dafür stark zu machen, dass der Bund das Seniorenbauen wieder fördert“. 

Mehr Lohn für Beschäftigte in der Zement- und Dämmstoffindustrie

IG BAU Münster-Rheine: Lohnplus von 91 Euro ab diesem Monat

Münster, 13.05.2014
Lohnplus in der Baustoffbranche: Ab Mai steigen die Löhne in der Zement- und Dämmstoffindustrie um drei Prozent. Darauf haben sich die Tarifpartner Nordwestdeutschland* nach langen Verhandlungen geeinigt. „Die Tarifauseinandersetzung war zäh. Aber ein Vollzeit arbeitender Facharbeiter im Zement- oder Dämmstoffwerk kann sich über gut 90 Euro mehr in der Lohntüte freuen“, sagt der Bezirksvorsitzende der IG Bau Münster-Rheine, Wolfgang Berkes. Zusätzlich gebe es für den Mai auch noch eine Einmalzahlung von 50 Euro. 
Münster, 10.05.2014
Am 10. Mai 2014 trafen sich 180 Seniorinnen und Senioren aus den IG BAU-Regionen Rheinland und Westfalen zu ihrem 2. Treffen nach 2013.
Organisiert hatte das Treffen Klaus-Dieter Löhnert, Bezirksseniorenvorsitzender des Bezirksverbands Münster-Rheine und Mitglied im Bundesseniorenvorstand in Zusammenarbeit mit den aktiven Senioren des Bezirksverbands.
Gastgeber war der Bezirksverband Münster-Rheine. Das Treffen fand im Cafe Uferlos in Münster/ Westfalen statt. 

IG BAU Münster-Rheine: Rechtsberatung hilft Arbeitnehmern in 1.650 Fällen

„Paragrafen-Lotsen“ aus Münster ziehen Bilanz

Münster, 30.04.2014
„Paragraphen-Lotsen“ der Gewerkschaft stark gefragt: Bei Streitigkeiten mit Chefs oder Behörden haben die Rechtsberater der IG BAU Münster-Rheine im vergangenen Jahr in rund 1.650 Fällen Rat und Unterstützung gewährt. Das Spektrum der juristischen Unterstützung für die Beschäftigten aus Münster und der Region war dabei äußerst vielfältig. Es reichte nach Angaben der Gewerkschaft von Fragen zu Abmahnungen, Kündigungen oder Zeugnisformulierungen über verspätet oder gar nicht gezahlte Löhne und vorenthaltenem Urlaubsgeld bis zu fehlerhaften Hartz-IV-Bescheiden. Zusätzlich sorgten Fragen zu Rentenberechnungen, Krankenkassenleistungen und zur Unfallversicherung für volle Terminkalender der Rechtsberater. 

Tarifverträge als Fußabtreter

Protestaktion mit über 100 Bauarbeitern aus ganz Westfalen:

Dortmund, 24.04.2014

Protest in Dortmund: Über 100 Bauarbeiter aus ganz Westfalen haben heute Vormittag ihrem Ärger über die stockenden Tarifverhandlungen für das Bauhauptgewerbe Luft gemacht. Ihr Ziel: Der Baugewerbeverband auf dem Westfalen-Damm. Unter dem Motto „Arbeitgeber treten unsere Tarifverträge mit Füssen“ pflasterten die Bauarbeiter den Eingangsbereich des Bürogebäudes symbolisch mit Verträgen. Eine Geigenspielerin sorgte für musikalischen Protest – gegen das geplante „Streichkonzert“ der Arbeitgeber beim Urlaubs- und Weihnachtsgeld. 

Trophäe für „Betriebsklima-Retter“ nach Münster holen

Countdown für den Betriebsräte-Preis läuft: Bewerbung bis Ende April

Münster, 22.04.2014
„Top-Manager“ von Betrieben in Münster gesucht – allerdings bei den Arbeitnehmern: Betriebsräte, die in heimischen Unternehmen wichtige Weichen stellen, sollen sich um den Deutschen Betriebsräte-Preis bewerben. Dazu hat die IG Bauen-Agrar-Umwelt (IG BAU) aufgerufen. „Von der Job-Rettung und der Schaffung neuer Arbeitsplätze bis zum optimierten Arbeitsschutz – als Vertretung der Beschäftigten redet der Betriebsrat ein wichtiges Wörtchen im Unternehmen mit. Betriebsräte kümmern sich um die Betriebsbilanzen genauso wie ums Betriebsklima. Sie sind damit ‚Klima-Retter’ mit Managerqualitäten“, sagt Wolfgang Berkes. 

Hängepartie für Maler und Lackierer in Münster vorbei

Mehr Geld für Beschäftigte: Lohnplus von insgesamt 5,75 Prozent

Münster, 04.04.2014
Maler streichen mehr Geld ein: Die Maler und Lackierer in Münster bekommen ab sofort mehr Geld. Ihr Lohn steigt um 3,2 Prozent. Darauf hat die Industriegewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt hingewiesen. Nach Angaben der Maler- und Lackierer-Gewerkschaft IG BAU müssen die Chefs das Lohnplus zum ersten Mal für März zahlen, genauso wie einen Einmal-Betrag in Höhe von 50 Euro. Ab Juni kommenden Jahres steigt der Lohn noch einmal um 2,55 Prozent. 
24.03.2014
Sven Bönnemann heißt der neue Vize der IG BAU Westfalen. Als stellvertretender Regionalleiter komplettiert er die Führungsriege der viertgrößten DGB-Einzel-Gewerkschaft mit Sitz in Dortmund. Er vertritt damit gemeinsam mit Regionalleiter Bodo Matthey, der im vergangenen Jahr an die Spitze der Industriegewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt in Westfalen gerückt ist, die Interessen von mehr als 40.000 IG BAU-Mitgliedern in der Region. Zu ihnen zählen neben Dachdeckern, Maurern, Malern und Gebäudereinigerinnen auch Floristinnen, Forstbeschäftigte, Umwelttechniker und Gärtner. Gemeinsame Aufgabe wird die Koordination der fünf IG BAU-Bezirksverbände Westfalen-Mitte-Süd, Bochum-Dortmund, Emscher-Lippe-Aa, Münster-Rheine sowie Ostwestfalen-Lippe sein. 

Lohncheck: Geben Chefs in Münster das Lohnplus auch tatsächlich weiter?

Tarifabschluss: Seit 1. März 3,5 Prozent mehr Geld für Gerüstbauer

Münster, 18.03.2014
Stärkeres „Lohn-Gerüst“: Die Gerüstbauer in Münster bekommen mehr Geld. Ihr Lohn steigt um 3,5 Prozent. Darauf hat die Industriegewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt hingewiesen. „In der aktuellen Tarifrunde konnten wir für unsere Mitglieder ein gutes Ergebnis herausholen. Ab sofort liegt der tarifliche Stundenlohn bei 14,44 Euro. Für einen Gerüstbauer bedeutet dies gut 80 Euro pro Monat mehr auf dem Konto“, sagt Wolfgang Berkes.
Der Vorsitzende des IG BAU-Bezirksverbands Münster-Rheine verweist darauf, dass das Lohnplus für den März zum ersten Mal ausgezahlt werden muss. Zusätzlich werde eine Einmal-Zahlung von 230 Euro fällig. Jeder sollte einen Lohncheck machen und kontrollieren, ob die Chefs in Münster das zusätzliche Geld auch tatsächlich weitergeben. 

IG BAU bietet zur Betriebsratswahl „Kleines Wahl-Einmaleins“ in Münster

Von A wie Arbeitsschutz bis Z wie (Lohn-) Zuschlag:

Münster, 12.03.2014
„Lockruf in die Wahlkabine“ für Beschäftigte in Münster: Für den Vorsitzenden des IG BAU-Bezirksverbands Münster-Rheine, Wolfgang Berkes, ist die Teilnahme an den laufenden Betriebsratswahlen ein „Muss“: „Wer jetzt auf sein Kreuz verzichtet, der hat vier Jahre lang keinen, der sich für ihn im Betrieb einsetzt.“
Ob auf dem Bau, in der Gebäudereinigung, im Garten- und Landschaftsbau, im Dachdeckerhandwerk oder in der Baustoffindustrie – die Industriegewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt leiste derzeit kräftig „Starthilfe“ für Belegschaften: „Vielen ist nicht klar, wie sie ihren Betriebsrat gründen sollen – und wie die Wahlen ablaufen müssen. Es geht also oft um das ‚kleine Einmaleins zur Betriebsratswahl‘. Fest steht aber, dass das Interesse in Sachen Mitbestimmung groß ist“, sagt Wolfgang Berkes. 

Seit September warten Maler in Münster auf Lohnerhöhung

IG BAU: Tarifverhandlungen an Blockadehaltung der Chefs gescheitert

Münster, 05.03.2014
Maler sehen Rot: Seit September hängen die Beschäftigten des Maler- und Lackiererhandwerks in Münster in der Luft. Sie haben seitdem keinen Tarifvertrag mehr, so die Maler-Gewerkschaft IG BAU. Bislang hätten die Arbeitgeber jeden „vernünftigen Kompromiss“ zur Verbesserung des bisherigen Lohnniveaus abgelehnt. Die Hängepartie um bessere Löhne für die Maler und Lackierer gehe weiter. Gleichzeitig steigt nach Angaben der IG BAU bei den Beschäftigten in Münster der Unmut über die Blockadehaltung der Maler-Chefs in der bundesweiten Tarifrunde. 

Ordentliche Kelle Lohn-Nachschlag für 2.120 Bauarbeiter in Münster

IG BAU Münster-Rheine fordert 7 Prozent Plus für den Bau

Münster, 25.02.2014
Heimische Beschäftigte sollen von boomender Baukonjunktur profitieren: Ein Plus von insgesamt 7 Prozent will die IG Bauen-Agrar-Umwelt für die mehr als 2.120 Bauarbeiter und Angestellten der Baubranche in Münster in der bevorstehenden Tarifrunde erzielen. Dabei soll es nicht nur eine spürbare Anhebung der Löhne und Gehälter, sondern auch höhere Pauschalen für Fahrtkosten und auswärtige Übernachtungen geben.
„Auf dem Bau stehen die Zeichen auf Wachstum – auch in Kreis Warendorf. Bundesweit wird in diesem Jahr im Bauhauptgewerbe mit einem kräftigen Umsatzplus gerechnet. Mit ihrer Arbeit tragen die heimischen Beschäftigten hierzu wesentlich bei. Es ist nur fair, wenn sie jetzt an dem wirtschaftlichen Erfolg ihrer Branche beteiligt werden“, sagt Wolfgang Berkes. 

Winter-Kündigungen in Münster verhindern

IG BAU: Betriebe sollen Saison-Kurzarbeitergeld beantragen

Münster, 23.01.2014
Kein „Frust beim Frost“: Auch wenn bei Eis und Schnee auf den Baustellen in Münster nichts mehr geht, sollen die Unternehmen in den kommenden Wochen auf Entlassungen verzichten. Mit dem sogenannten Saison-Kurzarbeitergeld gebe es eine gute Möglichkeit, die Winter-Zwangspause zu überbrücken. Diesen „Winter-Appell“ richtet die Industriegewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt jetzt an die Betriebe der heimischen Baubranche. „Wegen des Wetters muss kein Bauarbeiter in Münster mehr auf die Straße gesetzt werden. Das „Saison-Kug“ garantiert die Weiterbeschäftigung im Winter“, sagt Wolfgang Berkes. Der Vorsitzende des IG BAU-Bezirksverbandes Münster-Rheine spricht von einer „guten Winterbrücke“. 

Dickere Lohntüten fürs Saubermachen in Münster

Neuer Mindestlohn: Januar-Abrechnung muss höher ausfallen

Münster, 23.01.2014
Dickere Lohntüte fürs Saubermachen: Die Gebäudereinigerinnen und Fensterputzer in Münster bekommen ab diesem Monat mehr Geld. Darauf hat die Gebäudereiniger-Gewerkschaft IG BAU Münster-Rheine hingewiesen. So steigt der Mindestlohn für die Innenreinigung auf 9,31 Euro pro Stunde. „Weniger darf keiner, der in der Reinigungsbranche in Münster arbeitet, verdienen. 

„R63-Lotse“ hilft älteren Beschäftigten in Münster

Service für die Rentenplanung ab Sommer

Münster, 22.01.2014
„Renten-Lotse“ der IG BAU für Ältere in Münster, die noch im Job sind: Für Beschäftigte, die im Sommer 63 Jahre alt werden, rückt die Rente näher. Sie können ab dem 1. Juli ohne Abschläge in den Ruhestand gehen – vorausgesetzt, sie haben dann 45 Beitragsjahre voll. So plant es die schwarz-rote Koalition in Berlin. Allerdings: Ein Gesetz gibt es dazu noch nicht, nur Aussagen im Koalitionsvertrag. „Trotzdem haben schon jetzt viele Beschäftigte Fragen, wenn sie an die ‚Rente 63’ denken. Genau denen wollen wir beim ‚Renten-Rätseln’ helfen“, sagt der Bezirksvorsitzende der IG BAU Münster-Rheine, Wolfgang Berkes. Die Gewerkschaft bietet deshalb jetzt einen „Renten-Lotsen“: Der Flyer „Rente ab 63: Was Du jetzt wissen musst“ informiert über die am häufigsten gestellten Fragen. Etwa darüber, welche Beitragszeiten nach den aktuellen Koalitionsplänen angerechnet werden sollen, um die 45 Jahre voll zu bekommen.