2016 - „Sonnen-Schutz-Einmaleins“ für alle Outdoor-Jobs in Münster

„Sonnen-Schutz-Einmaleins“ für alle Outdoor-Jobs in Münster

Für alle, die draußen in praller Sonne arbeiten: UV-Schutz ist das A und O


Münster, 20.07.2016
Der Arbeitsschutz aus der Tube: Sonnencreme ist für alle, die unter freiem Himmel arbeiten müssen, extrem wichtig. Die IG BAU Münster-Rheine warnt Bauarbeiter und Gärtner in Münster davor, sich „im Job verbrennen zu lassen“. UV-Schutz sei das A und O – und ein wirksames Mittel gegen Hautkrebs. Verwendet werden sollte dabei ein Produkt mit höchstem Lichtschutzfaktor.


„Die wichtigste Regel für alle Outdoor-Jobs: Eincremen, eincremen, eincremen! Das gelte auch für Beschäftigte der Land- und Forstwirtschaft, sagt IG BAU-Bezirkschef Wolfgang Berkes.
In aller Regel wird das Eincremen mind. 30 Minuten vor dem Aufenthalt in der Sonne empfohlen. Das Eincremen sollte wiederholt werden, lieber reichlich als sparsam auftragen – viel hilft viel!

Aber: Mehrfaches Auftragen vervielfacht nicht die Dauer des Sonnenschutzes.

Auch UV-blockierende Kleidung ist wichtig, so die IG BAU Münster-Rheine. „Oben ohne ist in diesem Fall alles andere als sexy. Im Gegenteil: Möglichst viel vom Körper sollte mit Stoff bedeckt sein. Der Bauarbeiterhelm muss luftdurchlässig sein und einen Nackenschutz haben. Hier sind die Arbeitgeber gefordert, für ein passendes Sommer-Outfit zu sorgen.“ Wer häufig draußen und dabei in praller Sonne arbeite, für den gehöre auch eine Sonnenbrille zur „UV-Arbeitsschutzkleidung“. Regelmäßige Pausen im Schatten sind, so die IG BAU, wichtig. „Schon ein einfaches Sonnensegel kann für den nötigen schattigen Platz sorgen“, so Berkes.

Wichtig sei ebenfalls das Durstlöschen: Bei schwerer Arbeit in großer Hitze rät die
Gewerkschaft, drei bis fünf Liter pro Tag zu trinken. „Es gilt die Faustregel: alle 15 bis 20 Minuten ein volles Wasserglas. Ideal sind Wasser und kalte Tees“, sagt Wolfgang Berkes. Dabei sei das Durstlöschen Sache des Chefs: „Er muss bei Sommertemperaturen für eine ‚Getränke-Flatrate‘ sorgen.“ Darüber hinaus empfiehlt die IG BAU einen regelmäßigen „Hautkrebs-Check“: Einmal pro Jahr sollten Menschen, die einen Outdoor-Beruf haben, zum Hautarzt gehen, so die Gewerkschaft.

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